16 Juni 2015

*Interview, Autor* Vorgestellt und nachgefragt - mit Autorin Charlotte da Silva

Vorgestellt und nachgefragt 


Hallo liebe Charlotte,

heute ist es endlich soweit ich freue mich sehr dich bei "Vorgestellt und nachgefragt" begrüßen zu dürfen.
Schön das du dir die Zeit nimmst um mir ein paar Fragen zu beantworten.

Für meine Leser hast du etwas tolles mitgebracht, es gibt die Möglichkeit etwas zu gewinnen, und zwar spendierst du 2 eBooks von deinem Debütroman "Seelenfänger - Jäger und Gejagte". Wie ihr sie gewinnen könnt, dazu gibt es nach dem Interview die Infos.





Charlotte da Silva wurde 1985 in West- Berlin geboren. Im Alter von 8 Jahren ist Charlotte mit ihren Eltern nach Niedersachsen aufs Land gezogen, wo sie auch noch heute lebt.
Schon als Kind war ihr größter Traum eines Tages mal ein Buch von sich selbst in den Händen zu halten.

Heute, nach einigen Kurzgeschichten und diversen Internetveröffentlichungen hat sie es geschafft und feiert ihr erstes Buch Debüt mit dem Fantasy- Roman "Seelenfänger- Jäger und Gejagte".

Das Buch ist beim Henning- Verlag am 10. Dezember 2014 als eBook erschienen, aber auch als Taschenbuch ist es u.a. bei Amazon als Selfpublishing erhältlich. Inzwischen gibt es von beiden (TB und eBook) seit diesem Mai'15 gibt es eine überarbeitete 2. Neuauflage, worüber wir Leser uns sehr freuen ;)


Aber wer ist eigentlich diese junge und vielversprechende Autorin.....?



Wer ist Charlotte da Silva?Vielleicht magst du dich bitte kurz meinen Lesern vorstellen und uns noch etwas mehr über dich erzählen......

Hallo! Ich freue mich sehr, dass ich dabei sein darf! Also, ich bin Charlotte, und wie bereits erwähnt, ist Berlin meine ursprüngliche Heimat. Ich lebe nun jedoch schon lange auf dem Land und vermisse nichts. Mir reicht es, wenn ich mit dem Auto in die Stadt fahren kann, wohnen muss ich da nicht mehr. Ich liebe das Land wegen der Natur und der Freiheit. Wenn ich auch nicht jeden Tag stundenlang in der Natur bin, so mag ich es doch, einfach nach Belieben nur wenige Schritte tun zu müssen und schon mitten im Wald zu stehen. :-)

Was ich mag

Wenn es den Menschen, die ich liebe, gut geht, positives Denken, Zeit zu haben, kreative Menschen, Toleranz, Spaß, meine Familie, mein Freund, meine Tiere, Freundschaft, gute Musik, Filme, Bücher, etwas schaffen, nette Menschen, Hilfsbereitschaft... ich stoppe mal an dieser Stelle, aber ich könnte noch weiter machen, denn es gibt noch so viel mehr, das ich mag …

Was ich nicht mag

Intoleranz, Neid (negativer … gibt ja auch positiven, wenn ich dem Anderen zwar gönne was er hat, aber selbst danach strebe, es auch zu erreichen), Überheblichkeit, Stress, Lügen, Gewalt im realen Leben (was Filme oder Bücher angeht bin ich da härter gesotten), Traurigkeit, Hilflosigkeit … auch hier stoppe ich mal an der Stelle. ;-)

Und nachdem du uns ja doch schon einiges über dich verraten hast , kommen wir jetzt zu:
Fragen an die Autorin

1. Wie bist du zum Schreiben gekommen und gibt es noch einen Hauptberuf den du ausübst?

Konkret begann meine Autorentätigkeit 2001, als ich anfing Fanfiktions zu schreiben. Ich war vernarrt in „Herr der Ringe“ und lernte durch das Fanfiktionschreiben viele tolle Menschen kennen, mit denen mich noch heute enge Freundschaften verbinden. Zwischendurch schrieb ich auch mal die ein oder andere Kurzgeschichte, aber die meiste Energie steckte ich wirklich in die Fanfiktions. Das war eine tolle Zeit, die ich nicht missen möchte.

Hauptberuflich studiere ich (noch) Informatik, aber ich bin fast fertig. Das Studieren dauert bei mir länger als es müsste, weil ich nebenher auch noch andere Jobs habe. Ich arbeite zum Beispiel ab und zu bei meinem Freund auf seinem landwirtschaftlichen Betrieb und helfe fast täglich in einem Institut Schülern bei ihren Mathematikproblemen. Langweilig wird mir also fast nie, ich genieße es sogar, zur Zeit so viele unterschiedliche Dinge tun zu können.

2. Warum ist es dieses Genre geworden?

Ich liebe einfach Fantasy. Deshalb schreibe ich auch in diesem Genre. Aufgewachsen bin ich mit Märchen von Grimm, Andersen und Hauff. Als junges Mädchen gab es nichts Aufregenderes für mich als „die unendliche Geschichte“ aufzuschlagen. Als junge Frau packte mich dann, wie schon gesagt, „der Herr der Ringe“ und lässt mich bis heute nicht mehr los. Aber auch „Harry Potter“, “Eragon” oder “Narnia” konnten mich begeistern, einfach alles, das Magie, fremde Wesen oder Länder enthält, fasziniert mich. Dennoch muss ich in der Zukunft nicht unbedingt in diesem Genre bleiben, bereits jetzt plane ich Ausflüge in andere Genres.

3. Wenn Du schreibst, wo tust du dies am liebsten und wie sieht dein Arbeitsplatz aus?

Das ist ganz unterschiedlich bei mir. Ich habe keinen richtigen, professionellen Arbeitsplatz. Manchmal kauere ich mich mit dem Laptop auf den Knien in meinen Sessel und nehme da meiner Katze den Platz weg und manchmal sitze ich mit geradem Rücken vorbildlich an meinem Schreibtisch. Es kommt auch mal vor, dass ich mit dem Laptop in den Garten auf die Hollywoodschaukel ziehe … ist also wirklich unterschiedlich.

Egal wo ich bin, um meinen aktuellen Arbeitsplatz herum wird man zwei Dinge finden:

  1. Zettel mit wirren Notizen, die für Außenstehende wohl gar keinen Sinn ergeben, aber ich steige da (meistens) durch. ;-)
  2. Musik, die zu der Szene passt, die ich gerade schreibe.


4. Wie lange dauert es, von der Idee zum fertigen Manuskript, ein Buch zu schreiben und wie sieht der Schreiballtag aus? Schreibst du jeden Tag zu festen Zeiten oder wie du gerade willst?

Es wäre ganz toll, wenn ich jeden Tag schreiben würde und feste Zeiten hätte. Leider sieht der Alltag anders aus. Wie schon gesagt, habe ich neben dem Studium auch noch mehrere Jobs und das Marketing zu „Seelenfänger“ raubt im Moment auch ganz schön Zeit. Dann habe ich auch noch das Pech (eigentlich ist es Glück), dass ich ein sehr geselliger Mensch bin, der gerne etwas mit der Familie, mit dem Freund oder Freunden unternimmt. Da bleibt dann aber neben der Arbeit gar nicht mehr so viel Zeit über. So kann es wirklich vorkommen, dass ich auch mal einige Tage oder sogar länger gar nichts schreibe. Ich setzte mir aber eine Frist, wie lange diese schreibfreie Zeit andauern darf, und wenn die um ist, geht’s auch wieder los (manchmal folgt auf lange, schreibfreie Zeit eine Schreibattacke. Das ist die günstigste Situation, die eintreten kann, denn da schaffe ich am meisten).

Allgemein gehöre ich aber nicht zu den schnellen Leuten, bis zum fertigen Manuskript kann bei mir schon einiges Wasser den Bach runter fließen. Das Gute ist aber: ich bleibe immer an den Sachen dran, die ich wirklich machen will. Auch wenn es bei mir länger dauert, man muss nicht fürchten, dass es nie etwas wird.

5. Wenn du nicht gerade an einem Buch schreibst, was tust du dann gerne in deiner Freizeit?

Wie gesagt, ich treffe mich gerne mit der Familie oder Freunden, gehe ins Kino, schaue DVD oder gehe (mindestens einmal im Jahr) auf Conventions. Außerdem kümmere ich mich um meinen kleinen privaten Zoo, gehe ab und zu in Tierparks und lese natürlich auch unheimlich gerne.

6. Hast du ein Lieblingsbuch oder
eine-/n Lieblingsautor-/ in? Und aus welchem Grund?

Puh, das ist gar nicht so einfach. Mich packt immer mal wieder ein tolles Buch und es gibt so viele Menschen, die wunderschöne Geschichten ins Leben rufen. Einen richtigen Lieblingsautor habe ich also nicht. Wenn ich aber nach meinem absoluten Lieblingsbuch gefragt werde ist es wohl „die unendliche Geschichte“. Es ist nicht so, dass ich dieses Buch immer mit mir herumschleppen würde oder ständig lese, aber für mich hat diese Geschichte etwas wirklich Magisches. Die Kreativität, die in diesem Buch steckt, beeindruckt mich tief, es ist etwas Außergewöhnliches und für mich DAS Fantasybuch.

7. Folgst du einem bestimmten Credo?

Leben und leben lassen

8. Gibt es derzeit neue Projekte? Worauf dürfen sich deine Leser/innen freuen?

Ja, klar gibt es Projekte in meiner Pipeline. Ich arbeite auf jeden Fall an „Seelenfänger Teil 2“, wobei ich da zugegebenermaßen noch nicht in die aktive Schreibphase verfallen bin. Die Story steht im Großen und Ganzen und ab und zu hatte ich auch schon Szenen im Kopf, die ich bereits aufgeschrieben habe, aber ich warte noch auf den „Schreibwutanfall“. Meistens kommt der, wenn ich eben einige Zeit nicht geschrieben habe, oder wenn ich eigentlich gar keine Zeit dafür habe. Sollte der sich nicht wie erwartet einstellen, so werde ich voraussichtlich nächsten Monat anfangen, regelmäßig kleinere Passagen zu schreiben. Ansonsten habe ich hier noch ein anderes Vampirprojekt herumliegen und einen Science-Fiction Kurzroman. Vor ein paar Tagen habe ich auch eine recht gruselige Horror-Geschichte fertiggestellt, die jetzt aber noch mal überarbeitet werden muss und die dann um Halloween herum erscheinen soll. Außerdem wird bald innerhalb einer Anthologie meine andere Horror-Kurzgeschichte „Stimme des Todes“ veröffentlicht. Wer mag, kann sich auf meiner Homepage (www.charlotte-da-silva.de) über Updates zu meinen Arbeiten informieren.

9. Wann hast Du Deine Liebe zu Büchern entdeckt? Als Kind, Jugendliche, Erwachsene? Und gibt es ein Buch aus dieser Zeit das Dir ganz besonders in Erinnerung geblieben ist?

Eigentlich habe ich die Liebe zu Büchern schon als Kind entdeckt. Damals las mir meine Mutter immer Märchen vor,etwas später las meine Oma dann die Märchen und nahm das auf Kassette auf, sodass ich sie immer hören konnte, wenn ich es wollte. Ich war als Kind also schon begeisterte Zuhörerin. Meine Liebe zum Lesen der Bücher kam mit der Schulzeit und als ich mehr oder weniger gezwungen wurde, das erste Buch eigenständig zu lesen. Da bemerkte ich, dass Lesen auch was wirklich Tolles ist. Ich würde mich dennoch nicht unbedingt als Leseratte bezeichnen, wie beim Schreiben, habe ich auch da meine Phasen. Manchmal lese ich bis der Kindle glüht, manchmal tue ich es wochenlang nicht, obwohl da noch ein wirklich tolles Buch nicht zu Ende gelesen ist. Das ist seltsam und manchmal schade, aber ich bleibe da dennoch entspannt. Auch lesen dauert bei mir übrigens sehr lange. Ich bewundere die Leute, die ein 400 Seiten Buch an einem Tag durchhaben. Habe ich noch nie geschafft, selbst wenn mich die Story total in ihren Bann gezogen hat …

Ein Buch, das mir besonders in Erinnerung geblieben ist … Hm … auch hier würde ich wohl (unter einigen!) „die unendliche Geschichte“ wählen. Es war eines der ersten Bücher, das ich mir selbst ausgesucht habe und das ich von meinem eigenen Taschengeld gekauft habe.

10. Wenn Du eine neue Geschichte zu schreiben beginnst, hast Du Sie dann schon von Anfang bis zum Ende im Kopf oder entwickelt es sich erst beim Schreiben und Du kennst das Ende selbst noch nicht?

Bei Kurzgeschichten ist das oft so, dass ich von Anfang bis Ende einen Plan habe, von dem ich auch nicht besonders abweiche. Größere Geschichten haben meiner Meinung nach ein Eigenleben, das ich zwar schon mit einem roten Faden unter Kontrolle zu halten versuche, aber das ich auch nicht völlig zerstören möchte. Das ist ja gerade das Faszinierende, dass man sich hinsetzt, in seine eigene Welt abtaucht und auf einmal bemerkt, dass sie lebt. Plötzlich machen die Charaktere etwas Anderes als geplant, das ist einfach toll, und nur wer selbst schreibt, wird wohl nachvollziehen können, dass so etwas manchmal wirklich funktioniert.

Zum Schluss noch drei Worte, die dich als Mensch gut beschreiben?
3 Worte … OK, los geht’s: fröhlich, gutmütig, aufgeschlossen

Ich bedanke mich recht herzlich bei der Autorin Charlotte da Silva das sie sich die Zeit für dieses ausführliche Interview genommen hat. Auch wenn es eigentlich doch mehr als 10 Fragen waren. Es hat mich sehr gefreut.Vielen lieben Dank!

Mich auch, liebe Svenja, nichts zu danken, es hat Spaß gemacht deine Fragen zu beantworten! :-)

Liebe Charlotte, nochmals ganz....


Jetzt aber mal zu deinem Buch, welches ich natürlich auch noch vorstellen möchte 


Seelenfänger - Jäger und Gejagte


Erscheinungsdatum: Dezember 2014 (1. Auflage), Mai 2015 (2. Auflage)
Genre: Fantasy
Seitenzahl: 478 Seiten
Verleger: Henning Verlag
ISBN:  978-1496165107

eBook: 3,99€
Buch:  13,99€
Aktionspreis: 0,99€  (nur für kurze Zeit)


Klappentext

1757: Als der Vater von William Wright durch einen Vampir den Tod findet, bricht die heile Welt des jungen Mannes zusammen. Er ist fortan für seine Schwester und deren vaterlosen Säugling verantwortlich und kämpft in den Straßen Londons um das Überleben seiner Familie. Als er den Kampf zu verlieren droht, erhält er unerwartet die Hilfe eines Vampirjägers und schließt sich dessen Gruppe an. Schon bald erwacht in William der Wunsch nach Vergeltung und er sehnt die Begegnung mit den Vampiren herbei. Diese ist jedoch gänzlich anders, als William sie sich vorgestellt hat. Schon bald droht dem jungen Mann sein Leben erneut zu entgleiten, denn nichts ist wie es scheint…

Inhalt:

Kurzbeschreibung
Die Geschichte spielt 1757 in London. William Wright, ein junger Mann, muss miterleben, was es bedeutet tief zu fallen. Das Mädchen, auf das er ein Auge geworfen hatte, verschwindet spurlos, sein Vater wird blutleer und mit Bisswunden am Hals ermordet aufgefunden und seine Schwester Marie bringt ein Kind auf die Welt, dessen Vater völlig unbekannt ist. Der Ruf der Familie ist dahin, William verliert seine Arbeit und hat Mühe, seine Schwester, ihr Kind und sich selbst über den Winter zu bringen. Hilfe erhält er dabei kaum, man meidet die Familie nicht nur wegen ihres zerstörten Rufes, sondern auch aus Furcht, der Tod von Williams Vater sei durch einen Vampir verursacht worden. William selbst glaubt anfangs nicht an die Blutsauger, erst als ein Mann namens Tristan auf ihn zukommt, der sich ihm als Vampirjäger vorstellt, wird er damit konfrontiert, dass an den Gerüchten der Leute tatsächlich etwas Wahres sein könnte. Tristan bietet ihm eine Arbeit als Jäger an, doch William ist dem Fremden gegenüber misstrauisch und lehnt vorerst ab. Doch als Maries Sohn krank wird und dem Tode nahe ist, sieht sich William gezwungen zu handeln. Er sucht nach Tristan und will sich Geld von ihm erbitten, doch der Jäger scheint spurlos verschwunden. Die Bekanntschaft mit einem weiteren fremden Mann hilft William in seiner Not. Der Fremde führt ihn zu den Jägern und rettet damit Williams Neffen das Leben. William wird zum Vampirjäger und muss erkennen, dass die Leute recht hatten: sein Vater wurde von einem Vampir ermordet. William sieht nun seine Chance gekommen sich zu rächen und kann die Begegnung mit den verhassten und scheinbar gnadenlosen Blutsaugern kaum erwarten. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse. William trifft noch einmal auf den fremden Mann, der das Leben seines Neffen rettete, indem er ihn zu den Jägern schickte. Für William geschieht das Unglaubliche: der Fremde offenbart sich als Vampir und die Jäger bedrohen sein Leben. William gerät nun in Zugzwang. Er ist ein Jäger und ihnen verpflichtet, doch kann er den Tod des Vampirs, der ihm einst half, mit seinem Gewissen vereinbaren? Wieso hat ihm der Blutsauger überhaupt geholfen und ihn zu seinen ärgsten Feinden geschickt? Welcher Vampir ermordete seinen Vater? William muss sich entscheiden zu handeln und findet sich bald in einem immer tiefer werdenden Sumpf aus Geheimnissen, Erkenntnissen und Gefahren wieder…


Hast du Lust etwas mehr hinter die Kulissen zu schauen und ein paar Hintergrundinformationen zu erfahren? Dann klick hier ...


Seiten der Autorin



Meine Rezension zu dem Buch könnt ihr hier nachlesen.

Und an dieser Stelle möchte ich nochmal an das Gewinnspiel erinnern, welches ab sofort bis 30.06.2015, 23.59 Uhr hier auf dem Blog und bei Facebook stattfindet.

Ich wünsche allen viel Glück 


(Quelle: (c) Charlotte da Silva)

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen